Für's Erste haben die Männer von der Firma Hammer das aufsteigende Grundwasser gebändigt.
Am Rand der Baugrube wurde ein Pumpenschacht (DN 2000) bis ca. 1,20 m unter die Gründungsebene versenkt. Dazu wurde soweit möglich ausgebaggert, dann ein Betonring eingesetzt und mit der Baggerschaufel nach unten gedrückt. Nach Aufsetzen des nächsten Rings wurde mit einem Minibagger von innen das aufsteigende Sand-Wassergemisch ausgehoben und dann wieder der nächste Ring aufgesetzt usw.
Um den Schacht herum wurde mit Schotter aufgefüllt.

Hier zwei Bilder davon:

Image:"Ufergrundstück"

Image:"Ufergrundstück"

Jetzt wird die gesamte Grube ca. 15 cm weiter ausgehoben als geplant und dann mit Schotter wieder aufgefüllt, so daß das aufsteigende Grundwasser im Schotterbett in Richtung des Pumpenschachts abfließen kann. Von dort wird es dann abgepumpt.
Bis zum Ende der heutigen Arbeiten ist etwa die Hälfte der Grube soweit fertig gestellt. Jetzt kann man am Rand des Schotterbetts das Wasser als Bach in Richtung Pumpenschacht fließen sehen.
Und so sind wir unerwartet zu einem "Ufergrundstück" gekommen:

Image:"Ufergrundstück"

Image:"Ufergrundstück"

Kompliment an die "Erdmänner" von der Firma Hammer für diese Lösung des "Grundwasserproblems". Es hat uns schon Bauchschmerzen bereitet und wir dachten, daß das ganze Haus notfalls höher gesetzt werden müßte.